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Ursula Jahnel erhielt ich die nachfolgenden Gedichte. Da ich mich nicht
entscheiden konnte, habe ich alle von ihr auf dieser Seite
veröffentlicht.
Bitte
beachten Sie nachfolgenden Hinweis: Die Verwendung von Gedichten oder
Auszügen daraus ist nur erlaubt, wenn die Autorin genannt wird.
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Ich
gehöre zu dir
wie
das Wasser zum Fluss
wie
die Blume zur Wiese
wie
der Wind zu den Stürmen
wie
der Stern zum Himmel
wie
der Mond zur Nacht
wie
die Sonne zum Firmament
Ich
gehöre zu dir
wie
der Stein zum Bauwerk
wie
das Licht zum Morgen
wie
der Nebel zu den Bergen
wie
die Nachtigall zur Nacht
wie
der Same zum Korn
All
das ist so und wird so bleiben:
Ich
gehör zu dir - immer wieder zu dir
Ich
liebe dich, deinen Körper,
deine
Anmut, deine Sanftheit
Ich
gehöre zu dir
liebe
deine Küsse
deine
weichen Haare
deinen
Flaum unter den Achseln
Ich
gehöre zu dir - ich liebe dich
deine
Augen, deinen Mund, deine Nase, dein
Kinn, deinen Körper
Ich
liebe dich
Ich
gehöre zu dir
Wie
die Stimme zu deinem Ich |
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Dein
Fühlen fühle ich
Deine
Sehnsucht kenne ich
Dein
Erzittern spüre ich
Deine
Blicke sehe ich
Deinem
Wahn verfalle ich
Deine
Sinnlichkeit erobert mich
Deine
Küsse erwidere ich
Deine
Zärtlichkeit begeistert mich
Deinem
Herzenssingen erliege ich
Deinen
Tanz tanze ich
Deiner
Stille folge ich
Deinen
Geschmack schmecke ich
Deinen
Körper liebe ich
Deine
Seele öffnet sich
FÜR MICH! |
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Diese
Sehnsucht nach dir
Ist
immer in mir
Oder
ist es auch
Die
Sehnsucht nach mir?
Nach
mir selbst
Und
dann zu dir?
In
dein Sein, ganz hinein
Verwoben,
vernetzt.
Eins
mit dir und mir.
Diese
Größe in mir
Diese
Farbe in mir
Mit
dir Zusammen
erlebt
Gefühlt
Gekostet
Getrunken.
Dieses
Leben ist leicht
Und
so tief unendlich tief. |
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BERÜHRUNG
Höre
gerne Deine Stimme, liebe Deinen Gang,
Deine
Art, so wie Du bist.
Alles
an Dir ist schön.
Bitte
berühr mich, bis ich erschauere,
lass
mich vergeh'n in Deinem Atem.
Sehnsucht
nach Dir ist alles!
Gib
mir bitte Deine Hand,
will
Dich streicheln, Dich begehren.
Will
in Dir versinken!
Warum
nur liebst Du die Andere?
Aber
Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist einfach da!
Lass
MICH MEINE LIEBE ZU DIR LEBEN |
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Frühlingsgeflüster
Wolkengebilde
über der Stadt
Leicht
– beschwingt – bizarr
Träumen
- Sehnen nach Liebe
Nach
Licht – nach Unendlichkeit – nach Ferne
Sonne
zeigt ihre Strahlen
Ein
zartes Rot – ein heller Schein
Das
frische, neue Grün der Bäume
Ist
verwirrt von dem vielen Licht.
Die
Blätter bewegen sich im Wind,
tanzen
ihren Tanz,
spielen
mit ihren Gefühlen,
necken
sich,
berühren
und trennen sich wieder.
Ein
bunter Vogel sitzt auf dem Dach und singt sehnsuchtsvoll seine Lieder.
Die
Welt beginnt
zu atmen. |
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Noch
einmal
Noch
einmal habe ich Dich berührt ---
in
Deine Augen gesehen ---
Deinen
Duft empfangen ---
Deinen
heißen Atem gespürt ---
Deine
vertraute Stimme vernommen –
Ich
habe Dich geliebt!
Eine
ganze Nacht
Ein ganzes Leben lang
-
Habe
Dir meine Liebe geschenkt,
Mich
zärtlich von Deinem Körper verabschiedet
Wann
sehen wir uns wieder?
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Das
Leuchten deiner Augen
Ist
wie die helle Wolke am Horizont.
Wie
das satte Grün der Wiesen.
Wie
die Bergspitze am Horizont.
Wie
der endlose Graben zwischen den Feldern.
Wie
das Beben des Windes.
Wie
der herrliche Gesang der Vögel.
Wie
der frische Tau am erwachenden Morgen.
Wie
die glutheiße Sonne am Mittag.
Wie
ein bunter Regenbogen, der alles verbindet.
Lass
mich in dieses Leuchten eintauchen und mit dir verschmelzen! |
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Taumel
der Nacht
Geboren
aus der Tiefe des Seins,
schwarz,
leuchtend emporsteigend
Nebel,
sie
huschen vorbei
in
Schwaden, leicht und luftig
schließen
ihn ein,
den
Taumel der Nacht.
Mein
Körper zittert,
bin
eingetaucht in die Fülle,
in
die Leichtigkeit,
in
die Schwere,
des
Taumels der Nacht.
Lass
es geschehen,
genieße,
fühle
werde
verwandelt
Stück
für Stück.
Mitten
in dem Taumel der Nacht!
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Ich
bin wie der Wind, der um die Häuser streicht.
Bin
wie der Sturm,
der
plötzlich kommt und wieder geht.
Wie
der Sonnenstrahl,
der
dich blendet, in einem Moment
und
wie der Schatten, der alles verdunkelt
und
dich in sich aufnimmt.
Bin
wie die Musik, die dich berauscht,
wie
der tiefe Ton,
der
dein Herz schneller schlagen lässt.
Bin
wie die Lerche
die
am Himmel singt
und
über den Feldern schwebt.
Wie
ein Gewitterguss,
nach
einem schwülen Tag.
Bin
wie die Katze, die um die Häuser schleicht.
Wie
ein kleines Vöglein, dass sich auf deine Schulter setzt.
Ich
bin alles und auch nichts!
In
jedem Moment anders.
Ich
bin dein eigenes lebendiges Leben!
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Nur
5 Minuten noch - und dann musst du gehen.
Bitte
bleib noch ein bisschen bei mir stehen.
Es
ist so schön, sei noch hier.
Hier
bei mir, in diesem Land,
eh,
du gehst ins Unbekannt.
Weiß
nicht, wohin,
weiß
nicht, zu wem.
Wann
werden wir uns wieder sehn?
Lass
uns schauen.
In
die Augen- gehalten.
Von
dir und von mir.
Tief
und immer tiefer.
Bis
ein Lächeln kommt.
Eine
Träne weint.
Weint
um dich, um mich, um uns.
Es
ist vorbei.
Vorbei
für jetzt.
Und
dann?
Es
wird weitergehen,
auch
ohne dich.
Ohne
deine Nähe.
Ich
bleib bei mir, hier.
Hier
in diesem meinen Land.
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Meine
Seele singt,
singt
das Lied der Liebe,
singt
das Lied der Schönheit und der Reife,
der
Reife des Sommers, wenn die Sonne alles mit ihrer Glut erfüllt,
der
Reife der bunten Herbsttage,
der
vom Winde durchwehten Felder und Wiesen.
Meine
Seele singt,
mit
den Vögeln des Himmels,
mit
dem Quellwasser, das aus den Steinen des Gebirges hervorquellt.
Meine
Seele singt von dir,
deiner
Anmut und deiner Schönheit,
deinem
Lächeln und mich zart berühren.
Sie
singt von deinem mich halten und los lassen.
Sie
singt von unseren Träumen und Erwachen.
In
Liebe - ewiger Liebe -
hier
und dort,
in
jedem Moment
fühlend
sein
einfach.
NUR
DA SEIN!
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